Jnana-Yoga,

der die Welt nicht verneint

Daniel-Sep.16_2

Egal ob du es weißt oder nicht:

Du bist deine eigene Bibel, dein eigener Koran,
dein eigenes Glaubensbekenntnis!
Aber wie bist du dazu gekommen?
Was siehst du in dir?
– Und für wen ist das von Interesse?

„Das sind ja nur Gedanken.“ Richtig – und diese Gedanken haben dich im Griff. Sie rufen eine Welt hervor, die du mit der Wirklichkeit verwechselst. Neben der Welt bringen deine Gedanken immer wieder eine Version von dir hervor, mit der du Schwierigkeiten hast. Die Art, wie du die Welt siehst, gibt dir ganz unmittelbar zu verstehen, wie du dich fühlst und erlebst. Statt die Welt von dir abzuspalten, hast du die Möglichkeit einzusehen, dass du die Welt-an-sich, die physikalische Welt, also die Welt, die dich als verkörpertes Wesen umgibt, niemals wahrnehmen und empfinden wirst. Alles, was du von dir und der Welt weißt, erlebt sich als ein Selbstempfinden, das sich selbst nicht durchdrungen hat.

Wenn dein Selbstempfinden schmerzhaft ist, lohnt es sich, sich diesem Empfinden ganz unmittelbar zuzuwenden statt die Welt dafür anzuklagen, dass sie dir so erscheint, wie du dich erlebst!

Sei ehrlich: Wenn du glücklich bist, interessiert es dich nicht, dass Millionen Wesen auf diesem Planeten leiden. Aber wenn du dich niedergeschlagen fühlst, helfen dir die Leidenden dabei, dir gerecht zu erscheinen. Wie sollte es dir in dieser Welt gut gehen können? Solche Gedanken verdammen dich dazu, deinen Schmerz zu verehren! Wenn du den Schmerz nicht mehr schützen und verehren musst, kannst du vielleicht einsehen, dass du alles Schlechte dieser Welt brauchst, um dir erklären zu können, warum du dich so fühlst, wie du es tust! Dabei bist du deine Welt. Und du wirst niemals etwas anderes erleben als das, was sich als du vollzieht.

Die Welt entsteht in deinen Gedanken – aber wer lässt deine Gedanken entstehen?! Jede vorschnelle Antwort auf diese alles entscheidende Frage wird dich hinters Licht führen – und jedes spirituelle Konzept, das du angenommen aber nicht durchdrungen hast, sowieso. Wer veranstaltet dieses Chaos in dir? Wie kann es sein, dass du mit deinem Selbsterleben Schwierigkeiten hast? Solange du dich immer wieder dazu verführen lässt, dein Selbsterleben der Welt anzukreiden, hast du tausend gute Gründe für deinen Schmerz und kannst ihn dir immer wieder erklären – aber nicht durchdringen.

Dazu eine ganz einfache Frage: Kann sich dein Schicksal ändern, wenn du weiterhin glaubst, was du glaubst?!

Kleiner Denker

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